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Tim Frommeyer: Der über den Tellerrand hinausschaut
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Text von Stadt Schwerte

Schwerte. Jurist*innen lassen sich so schnell kein X für ein U vormachen. Tim Frommeyer ist von Haus aus Jurist. Das hilft ihm in seinem Beruf, Vorgänge und Zusammenhänge schnell, sachlich und gründlich zu erkennen, zu erfassen und zu bewerten – nicht als Jurist, sondern als Erster Beigeordneter der Stadt Schwerte. Seit dem 1. September 2020 wirkt der 40-Jährige im Rathaus, hinterlässt seine Spuren wie es einst sein Vorgänger Hans-Georg Winkler getan hat.

Tim Frommeyer hat sich eingearbeitet. „Das passt hier alles“, sagte er jüngst im Interview mit der Rathauspost, der internen Hauspostille im Schwerter Rathaus. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte er schon im Mai 2020, als der Rat der Stadt Schwerte ihn einstimmig zum Ersten Beigeordneten gewählt hat. Als solcher ist er im Verhinderungsfall der allgemeine Vertreter von Bürgermeister Dimitrios Axourgos.

Als städtischer Verwaltungsrat ist er von Dortmund aus nach Schwerte gekommen. Wie bei seinem Vorgänger ist er als Dezernent zuständig für die Bereiche Soziales, Jugend und Schule. Auch den Vorsitz im Verwaltungsrat des Kultur- und Weiterbildungsbetriebs der Stadt Schwerte hat Tim Frommeyer übernommen. Er hat sich reinfallen lassen in seine neuen Aufgabenbereiche. „Ich habe die ersten Wochen genutzt, um alle in meinen Bereich fallenden Ämter und kulturellen Einrichtungen zu besuchen“, sagt er. Jetzt weiß er, mit wem er es zu tun hat und kann so den gesamtstädtischen Ansatz als Grundlage für seine Arbeit verfolgen.

Über den Tellerrand hinausgeschaut und gedacht hat Tim Frommeyer schon in Dortmund. Dort arbeitete er seit 2016 im Dezernat für Recht, Ordnung, Bürgerdienste und Feuerwehr. 2018 übernahm er in diesem Dezernat die Büroleitung, ehe ihn die ausgeschriebene Stelle in Schwerte reizte. Und weil Tim Frommeyer nichts dem Zufall überlassen möchte, hat er die Ruhrstadt unter die Lupe genommen. „Ich habe mir die Stadt und ihre Vororte angesehen und sie mittlerweile auch alle dienstlich besucht“, sagt er. Begeistert ist er vom bürgerschaftlichen Engagement der Menschen dieser Stadt. „Das habe ich bislang nirgendwo anders erlebt“.

Sowieso steht der Mensch im Mittelpunkt des Handelns und des Denkens des Ersten Beigeordneten. „Wir müssen die Menschen in die Prozesse einbeziehen, sie mitmachen und mitgestalten lassen“, sagt er und weiß, dass die Stadt Schwerte hier bereits auf einem guten Weg ist. „Ich möchte, dass wir möglichst vielen Bürger*innen zur Seite stehen können, erklärt Tim Frommeyer und sieht in seinen Bereichen den Kern der bürgerlichen Gesellschaft. „Die Kultur der Stadt hat Strahlkraft, die Schulen mit ihrem sehr guten Ruf auch“, sagt er.

Und was macht der Erste Beigeordnete, wenn er nicht im Dienst ist? „Ich verbringe viel Zeit mit meiner Frau und meinen beiden Kindern“, sagt Tim Frommeyer. Sechs und drei Jahre alt sind die beiden – das fordert den ganzen Papa. „Ich treffe mich gerne mit Freunden zum Fußball und habe noch immer eine Dauerkarte auf der Südtribüne“. Und die Politik? „Ich bin Mitglied der CDU, aber mein kommunalpolitisches Interesse lebe ich nicht mehr aktiv aus. Vor Ort verfolge ich aber die Politik sehr intensiv“.