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“Suchet der Stadt Bestes”
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Text von Jürgen Paul

 

Ältere Fußgängerinnen und Fußgänger fühlen sich in unserer Stadt benachteiligt!

Gerne teile ich ihnen mit, dass wir immer häufiger angesprochen werden und uns die Nöte aber auch Ängste unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu Gehör gebracht werden.

Bei Gesprächen mit unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern werden immer wieder Klagen über zu kurze Grünphasen an unseren Fußgängerampeln, zugeparkte Gehwege, Mülltonnen auf den Gehwegen sowie auf gefährliche Situationen, verursacht durch Radfahrer auf den Gehwegen, angesprochen.

In einer Kampagne der Seniorenliga „SICHER ZU FUSS- ein Leben lang“ waren bundesweit ältere Fußgänger aufgerufen Wünsche und Anregungen zur Verbesserung ihrer Alltagswege zu äußern.

Gerne geben wir auch die Wünsche unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger hier an dieser Stelle weiter.

 

UNTER DRUCK GESETZT!

Viele unserer Leserinnen und Leser fühlen sich an den Ampeln in unserer Stadt unter Druck gesetzt. Bei normalem Tempo ist oft die Straße nicht zu überqueren.

Wenn ein Fußgänger bei Grün die Straße betritt muss er in einem normalen Tempo gefahrlos die andere Straßenseite erreichen.

Kritisiert werden die viel zu kurzen Grünphasen, aber oft auch das längere Stehen an Ampeln wenn kein Fahrzeug kommt.

Bei der Gehgeschwindigkeit sollte ein Wert angestrebt werden, der für ältere und in der Mobilität (Rollator/Rollstuhl) eingeschränkten Menschen auch tatsächlich machbar ist.

Ein weiteres Übel ist der Konflikt zwischen Fußgänger und Radfahrer und die mangelnde Rücksichtnahme.

Unsere Leserinnen und Leser fordern deshalb konsequente Kontrollen und Ahndung bei Vergehen auf Gehwegen und in unserer Fußgängerzone. Die beschriebenen Konfliktsituationen bergen ein hohes Unfallrisiko.

Auch berichten uns unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger von einem sie begleitenden unguten Gefühl wenn sie mit dem Rollator auf dem Gehweg unterwegs sind. Zu oft machen sich die Radfahrer zu spät oder gar nicht bemerkbar wird beklagt.

Eines ist aber auch immer zum Ausdruck gemacht worden: Autofahrer, der öffentliche Nahverkehr, Radfahrer und Fußgänger sollten in unserem Gemeinwesen gleichberechtigt berücksichtigt werden.