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Ich bin ein STEHAUFMÄNNCHEN
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Text von Carmen Danz

Ich bin ein STEHAUFMÄNNCHEN sagt die Schwerter Künstlerin von sich.

Die 68 jährige Friseurmeisterin Gisela Heerman hatte als junge Frau ein eigenes Frisierstübchen im Marien Hospital, welches sie nach immer wiederkehrenden manisch depressiven Schüben aufgeben musste. Um ihre innere Unruhe und bedrohliche Ängste zu verarbeiten begann sie zu malen. Aquarelle, Ölbilder, Collagen, Experimente mit verschiedenen Materialien halfen immer wieder über schwierige Zeiten hinweg.

Körperliche Aktivitäten wie Radfahren, Yoga und Tennisspielen sorgten für den sportlichen Ausgleich bis gravierende Knieprobleme und andere körperliche Beeinträchtigungen das auch nicht mehr möglich machten. Danach folgten noch mehrere schwere Erkrankungen mit Operationen und belastenden Therapien. “Doch mein Hobby, die Malerei, hat mir immer wieder Inspiration, Mut und Kraft gegeben, auch aus den schwärzesten Löchern wieder heraus zu kommen”, sagt die Lebenskünstlerin von sich.

Ein Stehaufmännchen eben.

Die Künstlerin hat ihre Werke auf diversen Ausstellungen und Kunstmärkten erfolgreich präsentiert und verkauft.