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Der Ökumenische Seniorenkreis wird 50
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Text von Christel Ibert

 

Schon 1971 entstand die Idee während eines ökumenischen Gottesdienstes in der St.-Viktor-Kirche, etwas für ältere Menschen zu tun. Es sollte religionsübergreifend sein und für alle Menschen offen. Aber wie könnte das aussehen? Nach einigen Treffen wurde ein Arbeitskreis gebildet zur Ideenfindung. Und daraus entstand der Ökumenische Altenkreis. Zu den Gründungsmitgliedern zählten Frau Marlies Wilkes, Frau Margarete Göckmann und Herr Pfarrer Rattelsberger, sowie einige andere.

Die 1. Treffen fanden im „Haus der Diakonie“ in der Kötterbachstraße 16 statt. Danach traf man sich im Altenheim in der Liethstraße und im Martin-Luther-Haus in der Hagener Straße. 1980 wurde das Katholische Pfarrheim in der Goethestraße 22 fertiggestellt. Dort fand der Seniorenkreis seine Bleibe bis heute.
Damals wie heute finden die Treffen am 1. und 3. Montag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr statt. Für das leibliche Wohl sorgt das Küchen-Team, z.B. mit selbstgebackenen Waffeln oder leckerem Kuchen und Kaffee.

Das Organisations-Team mit Frau Wilkes (bis 2015) und Frau Göckmann (bis 2007) sorgte für geistige Anregungen. Es wurden Themen vorgestellt, teilweise aus eigenen Reihen, und immer wieder Referenten eingeladen, die zu spannenden und tagesaktuellen Themen sprachen. Beliebt sind auch die Nachmittage mit Bingo, Gedächtnistraining , Bewegung und Gesundheitsthemen.

Viel Freude brachten auch die musikalischen Auftritte, zum einen die von verschiedenen Chören, aber auch besonders die Nachmittage mit Herrn Ziemann aus Ergste, der mit seinem Gesang und dem Akkordeon den ganzen Saal in gute Stimmung versetzte. Das Kriniza-Duo aus Weißrussland kam meistens zu Weihnachten und verbreitete festliche Stimmung.

Mehrfach trat auch das Schwerter Moritaten-Trio „Heimatscholle – vorwiegend festkochend“ auf und sorgte für Schunkelstimmung, z.B. an Karneval.
Frau Uschi Vielhauer sorgte immer wieder für lustige Nachmittage. Gern gesehene Gäste waren auch das Ehepaar Ackermann mit seinen Bildvorträgen zu Natur und Kultur.

In schöner Regelmäßigkeit kam abwechselnd ein katholischer und ein evangelischer Pfarrer zu den Andachten und mit verschiedenen theologischen Themen.
Bis 2013 gab es einmal im Jahr Besinnungstage zu religiösen Themen. Dort wurde in Kleingruppen diskutiert, mit Herrn Pfarrer Henzler und Herrn Pastor Marker als geistliche Begleitung. Zum Abschluss fand immer ein Gottesdienst in der Krankenhauskapelle statt. Die Teilnehmerinnen kamen aus dem ganzen Stadtgebiert, 1978 waren es 75 Personen.

Jahreszeitliche Anlässe wie der Sternsinger-Besuch, Karneval und Erntedankfest und natürlich die Weihnachtsfeiern waren immer besonders beliebt und gut besucht.

Übrigens, es gibt keine Mitgliedschaft oder Anmeldung zu den Treffen. Alles ist frei und offen für jedermann/frau und religionsungebunden.
Leider kam dann 2020 die Corona-Krise, so dass keine Treffen mehr stattfinden konnten. Bei dem letzten Treffen am 2.03.2020 kam Herr Bürgermeister Axourgos. Dann war lange Pause, in der aber mit Briefen und Karten Kontakt gehalten wurde. Dannach ergab sich als Ausweichquartier die St. Viktor-Kirche, in der im Oktober 2020 ein Erntedankfest mit Herrn Pfarrer Damm gefeiert werden konnte und auch eine Andacht zu Weihnachten.
Zum 50-jährigen Bestehen fand am Montag, den 15.11.2021, eine kleine Feierstunde in der Goethestraße statt.

Die heutigen Ansprechpartnerinnen sind Frau Maria Tebroke, Tel. 81 21 92 Christel Ibert, Tel. 4 55 55 und Doris Kluge, Tel.1 59 75.