„AUFBRUCH 60+“ AKTIV werden – CHANCEN nutzen
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Text von Jürgen Paul

 
Gerne habe ich die Einladung zum Besuch in den Räumen der Diakonie angenommen.
Frau Fischer von der Diakonie und Frau Hantschel vom Sozialdienst Katholischer Frauen SkF berichteten mir über ihr gemeinsam gestartetes Projekt „Aufbruch 60+“, um die Teilhabe -Chancen von unseren älteren Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt zu verbessern.

Die Altenhilfe und insbesondere auch die Gemeinwesenorientierte Altenarbeit (Prävention und Gesundheitsförderung, kulturelle und soziale Angebote und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements) sind eine sehr wichtige Aufgabe in der Kommune.

Ohne Begeisterung für den Einsatz in der Sozialplanung wird sich aber nur wenig bewegen lassen. Da helfen auch die besten strukturellen Vorgaben nicht. Sorgende Gemeinschaften in den Kommunen werden nur dort entstehen, wo Menschen dazu bereit sind, sich füreinander verantwortlich zu fühlen.
Das Projekt „Aufbruch 60+“ ist ein weiterer Baustein dazu in unserer Stadt-Gesellschaft.

Das Projekt „Aufbruch 60+“
GEMEINSAM GEGEN EINSAMKEIT

Netzwerkorientierte Strategien zur Prävention von sozialer Isolation und Verbesserung der Teilhabechancen der Menschen ab 60 Jahren wurden im Rahmen des ESF-Bundesmodellprogramms „Stärkung der Teilhabe Älterer -Wege aus der Einsamkeit und sozialen Isolation im Alter“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

Ein wichtiges Anliegen des Projekts ist es deshalb, die Menschen zu erreichen, die sich bereits aus dem gesellschaftlichen Leben zurückgezogen haben.

„Das von uns gemachte Angebot greift auf verschiedenen Ebenen.“, erläutert Frau Susanne Hantschel, Projektmitarbeiterin des SkF.„Gemeinsam mit der Diakonie werden wir ein Beratungsangebot aufbauen. Der Schwerpunkt des SkF liegt dabei in der Beratung zur Existenzsicherung“.

„Schon jetzt“, so berichtet Frau Hantschel, „wächst die Zahl der Menschen über 65 Jahren, die in Altersarmut abrutschen.“
Im Jahr 2019 waren bereits über 15% der Menschen in dieser Altersgruppe betroffen.
Diese statistischen Zahlen wurden von Frau Christine Fischer sorgenvoll bestätigt.

„Außer den fehlenden Mitteln brechen dann auch die sozialen Kontakte mehr und mehr weg und so beginnt ein Kreislauf, der von den betroffenen Menschen selbst schwer allein zu durchbrechen ist.“, so Frau Christine Fischer. Sie möchte unsere älteren Bürgerinnen und Bürger in Schwerte weiterhin darüber informieren, wie sie den Übergang aus ihrer Berufstätigkeit in die nachberufliche Zeit sinnvoll gestalten können.

Frau Fischer möchte die Bürgerinnen und Bürger insbesondere über Angebote und Möglichkeiten der Teilhabe oder der Engagementmöglichkeiten, die in Schwerte bereits vorgehalten werden, informieren und ermutigen an diesen teilzunehmen.

Bereits seit September findet schon donnerstags in der Zeit von 9.30 bis 11.30 Uhr ein offenes Angebot (Treffpunkt Mittendrin) im Grete -Meißner-Zentrum, Schützenstr. 10, statt.
Dort besteht auch die Möglichkeit zur Beratung.

Persönliche Beratungsgespräche, telefonisch oder auch ein Beratungsgespräch bei den Bürgerinnen und Bürgern zu Hause oder auch in den Räumen der Diakonie oder des SkF werden angeboten.

Frau Susanne Hantschel möchte den Bürgerinnen und Bürgern darüber hinaus bereits konkrete Angebote machen.

Ihr liegt es besonders am Herzen, über die bereits zahlreichen Unterstützungs-Angebote, die Schwerte schon bietet zu informieren, wie z. B. Verbraucherzentrale, Schwerter Tafel, Rentenstelle etc.

„Ich habe immer ein offenes Ohr und schämen muß sich bei mir niemand. Ich helfe auch gerne beim Ausfüllen von Formularen. Auch stelle ich den Kontakt, wenn gewünscht, zu den zuständigen Stellen in unserer Stadt und darüber hinaus her. Jedem muss es möglich sein, ein würdevolles Leben im Alter zu führen. Niemand soll sich alleingelassen fühlen,“, so Frau Hantschel, „und auch deshalb schaffen wir Raum für gemeinsame Treffen und Gespräche, um gemachte Erfahrungen untereinander auszutauschen und zu teilen.


Für Sie da sind:
Christine Fischer/ Diakonie Susanne Hantschel /SkF
Tel: 02304-93930 Tel: 02304-16761
Mobil: 0175-8821273 Mobil: 0178-1063748
cfischer@diakonie-schwerte.de
senioren@skf-schwerte.de

Anna Rademacher/Diakonie
Tel:02304-939381
rademacher@diakonie-schwerte.de
www.aufbruch60plus.de