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altersLosradeln in Schwerte
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Text von Achim Dreessen

Brigitte Blosen war eine der Ersten, die mit der roten Fahrrad-Rikscha eine Ausfahrt genoss. Auf ihren Wunsch hin sind wir ein Stück des Schwerter Planetenweges gefahren. Die Sonne schien ins Gesicht und der Fahrtwind wehte ihr in den Haaren. Bei moderater Geschwindigkeit von 10-12 km/h unterhielten wir uns nett während der Fahrt auf dem Ruhrtalradweg. Fußgänger, denen wir begegneten, und andere Radfahrer blickten fasziniert und begeistert, einige grüßten und wünschten uns gute Fahrt.

Seit Mitte Juni können Seniorinnen und Senioren in den Genuss einer kostenfreien Ausfahrt kommen. Gefahren werden sie von zuvor geschulten Pilotinnen und Piloten. Noch befindet sich das Projekt im Aufbau und die Kapazitäten sind begrenzt, denn bislang steht nur eine Rikscha zur Verfügung. Sie wurde komplett durch Spenden finanziert.

Eine zweite Rikscha ist bereits bestellt. Die Pilotinnen und Piloten fahren ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Auch ihre Zahl ist noch begrenzt, so dass im Moment im Schnitt lediglich 3-5 Ausfahrten pro Woche möglich sind. Das Wetter sollte auch mitspielen.

Auf die wunderbare Idee für das Projekt, das bei der Diakonie Schwerte angedockt wurde, kam Simone Rynk, als sie in der „Aktuellen Stunde“ einen Bericht über die Initiative Radeln ohne Alter sah. Mit der Stadt Schwerte, dem ADFC, der Diakonie und anderen fand sie weitere Unterstützer, sodass mittlerweile ein kleines Netzwerk entstanden ist.

„Wir möchten Seniorinnen und Senioren einladen, die Natur und die Umgebung hautnah zu erleben, ihre Lebensgeschichten mit uns zu teilen und sich wieder als Teil der Gemeinschaft zu fühlen. Die Rikscha-Fahrten bieten Raum für Austausch und Begegnung, auch generationsübergreifend“ begeistert sich Simone Rynk. Derzeit wird ein Flyer erstellt, damit Interessierte nähere Einzelheiten erfahren.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte telefonisch bei Simone Rynk unter der Rufnummer 0157 50 63 89 47 oder im Grete-Meißner-Zentrum bei Anna Rademacher unter 02304-939381. Willkommen sind aber auch Ehrenamtliche, die das Projekt als Pilotin bzw. Pilot unterstützen möchten.